Witzige Geschichten aus dem Internet – und die Bedeutung des Fortschritts

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Auf das Internet kann heutzutage kaum mehr verzichtet werden, obwohl das öffentlich  nutzbare Internet noch gar nicht so alt ist. Erst seit den Neunzigern ist das Internet für die Öffentlichkeit verfügbar. Zu Beginn wurde das Internet kaum für kommerzielle Zwecke gebraucht, sondern vor allem für den Austausch von Wissen und Daten. Doch hat sich dies bekannterweise inzwischen schon sehr geändert und wir bzw. Unternehmen können sich eine Welt ohne Internet gar nicht mehr vorstellen – und ist definitiv eine lebensnotwendige Grundlage für die WEBSAMURAI AG. Nun möchten wir gerne nebst den oft sehr technischen Blogbeiträgen einmal auf die witzige Seite und deren Bedeutung des Fortschritts eingehen.

Bastard Operator from Hell

Eine der wohl bekanntesten und am weitesten verbreiteten TXT-Geschichten (TXT: das ursprüngliche Text-Dateiformat ohne Formatierung und Firlefanz) ist der Bastard Operator from Hell. Diese Geschichte erlebte in den Neunzigern vor allem per E-Mail bzw. TXT-Datei über das Linksharing der URL eine grosse Verbreitung, vor allem bei Personen aus IT- und angrenzenden Fachbereichen. Das Internet wurde selbstverständlich erst durch die Grundlage der Technik dahinter ermöglicht, was gerade gegen Ende des zweiten Jahrtausends einen Boom an neuen Jobs für Systemadministratoren ausgelöst hat – eben die sogenannten Operators (sinngemäss auf Deutsch übersetzt bedeutet das Maschinist oder Betreiber). Als IT-Fachperson erlebte man gerade in diesem neuen Fachgebiet der IT-Welt nebst den ganz alltäglichen Vorkommnissen auch viele witzige Situationen. Die Geschichte des Bastard Operator from Hell treibt dies selbstverständlich sehr auf die Spitze und ist deshalb eine der ersten gelungenen Geschichten, die sich dank dem Internet sehr weit verbreiten konnte und ist aber auch definitiv lesenswert. Für alle die diese Geschichte noch nicht kennen oder die, die diese Geschichte schon lange nicht mehr gelesen haben ist dies also Pflichtlektüre. Hier gehts zur klassischen TXT-Datei:

Bastard Operator from Hell

Der Netzwerksupport im Counter Strike Forum

Um die Jahrtausendwende konnte sich der Ego-Shooter Counter Strike grossem Belieben erfreuen und gehört auch heute noch zu den unsterblichen Klassikern der PC-Spielwelt und hat immer noch viele treue Anhänger. Counter Strike war jedoch nicht nur ein einfacher Ego-Shooter, sondern  insbesondere deshalb so beliebt, weil Counter Strike über das Internet mit oder gegen tausende weitere Mitspieler gespielt werden konnte – zu Zeiten, wo die Internetleitungen noch nicht annähernd Geschwindigkeiten wie heute erreicht haben. Da man in Counter Strike immer in zwei Gruppen gegeneinander gekämpft hat, sind sogenannte Clans für die Online-Pixelkriegsführung nur so aus dem Boden geschossen und es haben sich einige schon beinahe professionelle Gruppierungen gebildet. Dies war einer der Grundbausteine für die Verbreitung von Onlineforen. Zu Beginn wurden die Foren nebst dem fachlichen Informationsaustausch sehr häufig für den Meinungsaustausch oder die Organisation für PC-Spiele und eben Clans oder Gilden genutzt. Allen voran hat sich die unter Open Source publizierte und frei zugängliche Forensoftware phpBB etabliert und wurde zigtausend Male auf Webservern rund um die ganze Welt installiert.

Doch nun zu einer echten Diskussion aus einem Forum, die durch den sehr hohen Unterhaltsamkeitsfaktor sehr verbreitet hat – auch unter Nichtspielern. Eigentlich entstand die Diskussion daraus, dass jemand bei seinem internen Netzwerk einen vermeintlichen Paketverlust hat. Für IT-Fachleute regt dieses Problem gerade wegen des Problembeschriebs mehr zum Schmunzeln an, als dass dahinter ein echtes Problem vermutet wird. Jedoch ist dieser erste Beitrag mit der Problemstellung nur der Beginn einer fast aus dem Ruder gelaufenen und witzigen Diskussion über die Ursache des Problems. Aber lesen Sie selber:

Daten bleiben nicht im Kabel … ( Fliehkräfte verhindern? )

Eine Million Dollar mit einer Website

Ein kommerzielles Erfolgsbeispiel sondergleichen wurde im Jahr 2005 von Alex Tew ins Leben gerufen: The Million Dollar Homepage.

[custom_blockquote style=“red“]Das Vorhaben entstand, als der Student nach einer Möglichkeit suchte, das Geld für sein Studium an der University of Nottingham aufzutreiben. In exponentiellem Wachstum, hervorgerufen durch Mundpropaganda und die zunehmende Medienberichterstattung, inserierten immer mehr Kunden auf Tews The Million Dollar Homepage (einer Imagemap von 1000×1000 Pixeln) – überwiegend auch solche, die sonst nur als Spammer auftreten. Ebenso wuchs die Zahl der Besucher der Website: Nach Angaben Tews waren es zur Jahreswende 2005/2006 3,2 Millionen in nur zwei Wochen. (Zitat: Alex Tew, de.wikipedia.org)[/custom_blockquote]

Alex Tew hat es allen vorgemacht, wie man im Internet mit kreativen Ideen zu viel Geld kommen kann. Die Mentalität „im Internet kann jeder mit wenig Aufwand und einer guten Idee Alles erreichen“ hat sich dieses Erfolgskonzept herumgesprochen. Natürlich gab es zahlreiche Nachahmer, doch keiner hat es nach Alex Tew zu einem nur annähernd so grossen Erfolg gebracht. Trotzdem hat er mit seinem kreativen Ansatz viele weitere zum Nachdenken gebracht, wie jeder selber im Internet Geld verdienen kann. Vor allem jedoch hat er mit dieser Homepage gezeigt, dass sich mit einem kreativen Ansatz, den notwendigen Mitteln und der richtigen Strategie viel Geld scheffeln lässt. Und dies hat sicher auch einige Unternehmen oder Unternehmer zum Nachdenken gebracht. Wir sind uns sicher, dass dieses Wissen und der Erfolg dieser Website der Ursprung des einen oder anderen Unternehmens ist. Folgend der Link zu dieser Homepage:

The Million Dollar Homepage

Diese Erfolgsidee regt zum nachdenken an, nicht?

Das Wireless-Kabel auf Ebay

Seit des grossartigen Erfolgs der The Million Dollar Homepage scheinen die kommerziellen Erfolge dank des Internets nicht mehr zu Bremsen zu sein. Selbstverständlich ist The Million Dollar Homepage nicht der Urvater der kommerziellen Nutzung des Internets, doch würden wir behaupten, dass diese Homepage einen nicht ganz unwesentlichen Einfluss darauf hatte. Ein weiterer kommerzieller Erfolg hat Ebay mit der Online-Auktionsplattform erfahren dürfen und ist inzwischen zu einem riesigen, milliardenschweren Konzern herangewachsen. Doch vor allem eine witzige Geschichte hat den Namen Ebay sicherlich noch weiter verbreitet und in aller Munde gebracht, denn diese Geschichte hat es bis in die Printmedien und Magazine geschafft: Das Wireless-LAN Kabel. Der erste Verkaufsversuch ist schon einige Jahre her, doch hatte diese fast eine Welle ähnlicher humorvoller Inserate ins Leben gerufen und so werden heute original iPhone Verpackungen wie auch eben Wireless-LAN Kabel zu Dutzenden verkauft – sehr zum Ärger des nicht ganz so aufmerksamen Käufers. Inzwischen hat Ebay die Publikation solcher Angebote verboten, doch gibt es trotzdem immer wieder einige sehr kreative Personen rund um den ganzen Globus, die die schrägsten Ideen für Angebote für Online Auktionsplattformen haben. Unter dem folgenden Link können einige dieser kuriosen Angebote durchgeblättert werden:

Die beklopptesten Ebay-Auktionen

Senden Sie uns ihre Geschichte!

Selbstverständlich sind das bei weitem nicht alle witzigen und für das Internet einprägenden Moment, sondern eher ein minimalst kleiner Auszug aus der riesigen Biografie des Internets. Deshalb geben wir den Ball gerne an Sie weiter: Haben Sie auch eine witzige und für das Internet prägende Geschichte für uns? Wir freuen uns über Kommentare, Facebook Posts oder E-Mails von Ihnen, welche wir unseren zahlreichen interessierten Lesern zum Frass vorwerfen dürfen.

Anmerkungen des Autors

Wenn wir schon beim Thema sind: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten 😉

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