Wie erhalte ich auf Google AdWords eine tiefe Absprungrate?

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Neben der Zielerreichung ist die Absprungrate ein sehr wichtiger Wert, wenn es um die Analyse der Werbewirksamkeit auf Google AdWords geht. Viele Klicks zu haben ist schön, aber je nach Budget auch nicht schwer. Jedoch die Klicks der richtigen Besucher zu haben und das Budget optimal zu gebrauchen kann mit dem Erfolg der Kampagne in direkten Zusammenhang gebracht werden. Wenn keine Zieldefinition wie ein Einkauf oder ein ausgefülltes Formular gemessen werden kann, ist die Absprungrate unser wichtigstes Kriterium zur Beurteilung der Wirksamkeit. Aber was genau können Sie aus diesem Wert herauslesen?

Je tiefer die Absprungrate, desto grösser das Interesse

Haben Sie eine tiefe Absprungrate erreicht? Gratuliere. Denn Ihre Werbekampagne scheint einerseits gut auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet zu sein und andererseits bieten Sie auf der Zielseite die richtigen Inhalte. Denn die Absprungrate sagt aus, ob die Besucher direkt wieder abspringen oder ob diese weitere Links auf Ihrer Webseite anklicken. Ein Besucher der abspringt hat eine Absprungrate von 100%. Ein Interessent der auf der Landingpage mindestens einen weiteren Link klickt weist eine Absprungrate von 0% aus. Und so setzt sich auf Google Analytics die Absprungrate zusammen. Wenn die Absprungrate unter 50% ist, haben über die Hälfte der Besucher Interesse an dem, was Sie anbieten. Falls die Absprungrate über 50% ist, sollten Sie nochmals an der Kampagne oder der Landingpage arbeiten. Folgend zwei Beispiele von möglichen Fehlern, wenn Sie eine zu hohe Absprungrate haben:

1. Die Landingpage korrespondiert nicht mit der Anzeige

Ein absoluter Klassiker: Sie versprechen in der Anzeige Sachen, die Sie auf der Landingpage nicht halten können. Nehmen wir an, Sie sprechen davon, dass Sie die hochwertigsten Produkte in Ihrer Branche anbieten. De Landingpage jedoch sieht aus, als sei diese mit einer Freeware umgesetzt worden. Sie ist weder mobiletauglich noch sind die Inhalte strukturiert und durchdacht. Kurz gesagt: Die Qualität fehlt. Sie müssen Qualität bieten, wenn Sie Qualität verkaufen wollen.

Tipp: Wenn Sie eine zu hohe Absprungrate haben, analysieren Sie erst mal die Landingpage. Gehen Sie davon aus, Sie klicken als Interessent auf die Werbeanzeige und schauen, was Sie auf dieser Seite erhalten. Stimmt die Erwartung der Anzeige mit dem Resultat überein? Stimmt die Qualität? Finden Sie die gewünschten bzw. versprochenen Informationen oder Angebote?

2. Die Anzeige ist falsch ausgerichtet

Wir haben unseren Standort in Aarau und haben hunderte von Mitbewerbern nur schon in der Schweiz. Nun, jetzt kommt einer unserer ersten grossen Fehler, den wir zu Beginn gemacht haben: Wir dachten, wir können zusätzlich zum Aargau in Zürich, Solothurn und Bern Anzeigen schalten. Ok, das konnten wir auch, nur ohne Erfolg. Klar wäre es schön, wenn wir als Aargauer Agentur auch in Zürich Fuss fassen könnten, nur macht dies im Moment überhaupt keinen Sinn. Unsere Zielgruppe befindet sich in und um Aarau. Natürlich, wenn Aufträge ausserhalb kommen super, aber wenn nicht, auch kein Problem.

Und was heisst das jetzt? Seien Sie sich im klaren darüber, wer Ihre Zielgruppe ist. Seien Sie realistisch. Grenzen Sie Ihre Zielgruppe auf eine sinnvolle aber spezifische Grösse ein und Sie können sich viel herausgeworfenes Geld sparen. Und Sie werden sehen, dass die Absprungrate sinkt, was wiederum ein Indiz dafür ist, dass die Besucher grundsätzlich interessiert sind an Ihrem Angebot.

Design, Layout und Inhalte auf Ihrer Webseite

Abschliessend nochmals zurück zum Thema Landingpage. Natürlich ist die Darstellung und sind die Inhalte der Website wichtig. Eine durchdachte und kreative Anzeige hilft Ihnen nur begrenzt weiter, wenn die Landingpage die Versprechen nicht erfüllt. Der Besucher muss sich angesprochen fühlen. Achten Sie deshalb darauf, dass die Landingpage das Werbeversprechen stimmig aufnimmt und weiterführende Informationen bietet. Legen Sie Ihr Augenmerk auf das Layout, die Gestaltung, die Benutzerführung, die optimale Darstellung auf verschiedenen Gerätetypen, die kurzen Seitenladezeiten, die Inhalte (Bilder und Texte) usw.

Kurz gesagt: das Gesamtbild muss stimmen.

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