Und „Ping!“ hat’s gemacht

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Hallo liebe Leser und Leserinnen! Es könnte sein, dass ihr schon etwas davon gehört habt, aber ich gehe jetzt mal nicht davon aus. Seit etwa einem Jahr gibt es eine App, die sich „Secret“ nennt. Diese App ermöglicht es einem alles zu sagen, was man will und niemand wird je erfahren, dass man das gesagt hat. Sie werden es aber lesen und können darauf kommentieren was sie wollen.

Über diese App wollte ich heute aber nicht sprechen, viel lieber würde ich euch über eine noch viel interessantere App derselben Entwickler informieren: „Ping“. „Ping“ ist eine App, welche es seit letztem Freitag gibt. Sie dient einzig dazu, den Nutzer mit kurzen Benachrichtigungen bereits auf dem Sperrbildschirm des iPhones zu unterhalten. Diese Benachrichtigungen sind sehr simpel und sollten einen nur über das Wetter, sehenswerte Filme, die Situation in Hongkong, usw. informieren. Beim Öffnen dieser App findet man sich zuerst, bis auf einen kleinen Punkt, vollständig weissen Seite wieder. Sobald man auf den schwarzen Punkt drückt wird man zu einer Liste weitergeführt. Von dieser Liste kann man verschiedene Themen selektieren, zu denen im Sperrbildschirm Benachrichtigungen auftauchen sollen.

Beep-Boop

Diese Benachrichtigungen sind zwar etwas umgangssprachlich formuliert, sind aber auch sehr amüsant. So bekam ich zu hören, dass ich einen inneren Nerd habe, was mich dann doch zum Lachen brachte. Ich sehe viel Potenzial in dieser App, sie passt sich nämlich an dem an, was ich mache und kann so passende Themenvorschläge bringen. Diese App sorgt auch dafür, dass ich meine Zeit nicht mit der Suche nach Informationen, welche sich schlussendlich tendenziell meist als uninteressant rausstellen, verbringen muss. Denn alles für mich Interessante erscheint auf dem Sperrbildschirm.

Obwohl es immer noch sehr weit davon entfernt ist, zeigt diese App, dass wir schon einen Schritt näher zur künstlichen Intelligenz gekommen sind. Das Programm passt sich selbstständig an deine nicht direkt formulierten Wünsche an und erfordert dazu keine weiteren Eingaben durch den Nutzer. Also lernt es. Ein Programm, das lernen kann. Da werde ich jetzt doch etwas unsicher, denn sollte die Fähigkeit zu lernen nicht den Lebewesen in Fleisch und Blut vorenthalten sein? Wie Hollywood uns ja schon beigebracht hat, sollte die Fähigkeit zu lernen immer mit der Fähigkeit, zwischen gerecht und ungerecht unterscheiden zu können, zusammenfallen (siehe Isaac Asimov: Robotergesetze). Denn vielleicht entscheidet sich der Computer dazu, dass die Menschheit ineffizient und unlogisch agieren und sie nicht die Herren der Schöpfung sind …

Aber von den Apokalypse-Szenarien abgesehen, glaube ich, dass dies eine super App ist und ich freue mich darauf zu wissen, auf was für spannende Inhalte ich hier noch stossen werde.

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